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Presse

Hier finden Journalisten Informationen rund um die DMH und umfangreiches Bildmaterial.

Pressemeldungen

Bericht: DMH 2025 – Leistungen beweisen hohes Niveau der e-handwerklichen Ausbildung
Sechs Personen mit Medaillen und Urkunden bei den Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken auf einer Bühne stehend.
ZVEH-Vizepräsident Karsten Krügener, Marcel Küst (Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik), Tobias Wieland (Elektroniker für Gebäudesystemintegration), Linus Emmering (Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), Cara Enders (Informationselektronikerin Einsatzgebiet: Gefahrenmelde- und Telekommunikationstechnik), Lara Wenskowski (Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik), Peter Südmersen (Informationselektroniker Einsatzgebiet: Büro- und Breitbandtechnik) und der DMH-Schirmherr 2025, Dr. Philipp Dehn. Bild: ZVEH / Jessica Franke

74. Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken

Bei den 74. Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken in Oldenburg (DMH) wurden am vergangenen Wochenende erstmals die fünf e-handwerkliche Berufe in ihrer neuen Gestalt ausgezeichnet, darunter auch die ersten Elektroniker für Gebäudesystemintegration. Erfreulich: Unter den 43 Teilnehmenden waren fünf E-Handwerkerinnen, die am Ende zweimal Gold und einmal Bronze holten. Als Anerkennung für die Ausbildungsleistung wurde der „E-Meister des Jahres 2025“ vergeben.

Dass mit Energiewende und Digitalisierung die Anforderungen an e-handwerkliche Fachkräfte wachsen, ist kein Geheimnis. Denn Systeme und Komponenten werden immer komplexer; zudem braucht es zunehmend gewerkeübergreifendes Know-how und Kompetenzen im Bereich der Vernetzung. Qualifikationen, die der jüngste e-handwerkliche Nachwuchs mitbringt. Das zeigten die 74. Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken, die am vergangenen Wochenende (13.-15.11.) in Oldenburg stattfanden und bei denen 43 Teilnehmende – jede(r) davon bereits Beste(r) seines Bundeslandes – gegeneinander antraten, um auf Bundesebene die Besten der Besten in den fünf e-handwerklichen Berufen zu ermitteln.

43 Teilnehmende, davon fünf E-Handwerkerinnen
Insgesamt 43 Teilnehmende – darunter auch fünf E-Handwerkerinnen – waren dazu nach Oldenburg gereist und hatten sich im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) zwei Tage lang Prüfungsaufgaben gestellt. Am Samstag (15.11.) wurden dann die jeweils drei Besten pro Beruf vom Prüfungsausschuss ermittelt und am Abend im Rahmen eines großen Festabends in der Weser-Ems-Halle bekanntgegeben.

Nach der Neuordnung der e-handwerklichen Berufe im Jahr 2021 umfassten die diesjährigen Meisterschaften erstmals fünf Berufe, darunter auch der/die neu geschaffene „Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration“ (GSI). Bewertet wurde allerdings in sechs Disziplinen, da der/die „Informationselektroniker/-in“ in die Einsatzgebiete „Gefahrenmelde- und Telekommunikationstechnik“ sowie „Büro- und Breitbandtechnik“ unterteilt worden war.

Die sechs Goldmedaillen-Gewinner 2025 im Überblick:

  • Marcel Küst, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik, Baden-Württemberg
  • Lara Wenskowski, Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik, Niedersachsen
  • Peter Südmersen, Informationselektroniker Einsatzgebiet Büro- und Breitbandtechnik, Sachsen
  • Cara Enders, Informationselektronikerin Einsatzgebiet Gefahrenmelde- und Telekommunikationstechnik, Hamburg
  • Tobias Wieland, Elektroniker für Gebäudesystemintegration, Baden-Württemberg
  • Linus Emmering, Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Rheinland-Pfalz

Zum Festabend hatten sich rund 250 Gäste – Freunde und Angehörige der Teilnehmenden, Vertreter/-innen der Ausbildungsbetriebe, Vertreter/-innen der e-handwerklichen Organisation und Sponsoren aus Elektroindustrie und -Großhandel – in der Weser-Ems-Halle versammelt, um gemeinsam die Finalist/-innen und deren Leistungen zu feiern. Moderiert wurde die Gala von einem bewährten Team: BFE-Direktor Thorsten Janßen und Tobias Krügener, BFE-Absolvent und frisch gebackener Elektrotechnikermeister. Beide führten die Gäste durch einen kurzweiligen Abend, bei dem der Nachwuchs im Mittelpunkt stand.

Nachwuchs zeigt: Zukunft der Branche ist in den besten Händen
Feierlich eröffnet wurde der Abend von Karsten Krügener. Der Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbandes für Elektro- und Informationstechnik Niedersachsen / Bremen sprach den Teilnehmer/-innen gleich vorweg ein großes Lob aus: „Bei Ihnen, das haben Sie in den vergangenen zwei Tagen hier in Oldenburg gezeigt, ist die Zukunft der E-Handwerke in den besten Händen!“ Jede(r) Finalist/-in habe als Landessieger bereits bewiesen, dass er/sie zu den Besten des aktuellen Ausbildungsjahres gehöre und sei damit ein Aushängeschild für die e-handwerkliche Ausbildung. Darin war Krügener sich mit Stefanie Seyfarth, der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Oldenburg, einig. Krügener betonte darüber hinaus, dass es dem Nachwuchs dank Energiewende und Digitalisierung nicht an Herausforderungen und Aufgaben sowie an Karriereoptionen mangeln werde. Denn, so Krügener: „Im E-Handwerk zu arbeiten, ist zukunftssicher.“

Motivierende Worte von Schirmherr Dr. Philipp Dehn
Dr. Philipp Dehn, Vorstand der DEHN SE, ersetze seine vorbereitete Rede kurzerhand durch eine spontane Laudatio. Darin betonte er, dass DEHN ebenfalls ein Handwerksunternehmen sei. Mit Verweis auf die während der Pandemie erbaute neue Niederlassung von DEHN brach er mit den Worten, „Man kann auch in Deutschland mit qualifizierten Fachkräften Hochtechnologie machen“, eine Lanze für das Unternehmertum.

Hoch emotional waren auch die O-Töne, die Janßen und Krügener im Anschluss an diesen Vortrag bei Teilnehmenden des Wettbewerbs, deren Angehörigen und Ausbildungsbetrieben einholten. Diese reichten vom begeisterten „Es war aufregend. Es war anstrengend. Es war cool. Das vergisst man so schnell nicht“ einer Teilnehmerin über ein Dankeschön eines Ausbildungsbetriebs an die Organisatoren des Abends für die Anerkennung der Ausbildungsleistung bis hin zu einem überwältigten „Danke, mein Sohn, für diesen Abend“ vom Vater eines Teilnehmers.

Sechsmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze
Insgesamt überreichten Schirmherr Dr. Philipp Dehn und Karsten Krügener an diesem Abend sechs Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen. Von insgesamt fünf weiblichen Finalisten konnten sich stolze drei Medaillen sichern – neben Informationselektronikerin Cara Enders und Automatisierungs- und Systemtechnikerin Lara Wenskowski, die Gold holten, war das Bronze-Medaillengewinnerin Lea-Louise Bultmann (Informationselektronikerin Einsatzgebiet Büro- und Breitbandtechnik). Leistungen, die zeigen: Die E-Handwerke der Zukunft haben auch ein weibliches Gesicht!

Ganz besonders konnte sich ein Goldmedaillengewinner freuen: Linus Emmering, der als bester Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik die E-Handwerke 2027 bei den europäischen Berufe-Meisterschaften, den EuroSkills, in Düsseldorf vertreten darf.

„E-Meister des Jahres 2025“ ist Leon Polik
Weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des Titels „E-Meister des Jahres“. Dieser ging 2025 an Leon Polik, Elektrotechnikermeister und Junior-Geschäftsführer bei der Paul Müller Elektrotechnik GmbH in Eisingen, der im Rahmen des Auszubildenden-Votings die meisten Stimmen auf sich hatte vereinen können und der sich über diese Anerkennung seines Einsatzes freute.

Gewürdigt wurde auch die Arbeit des Bewertungsausschusses und von EuroSkills-Trainer Ralph Saßmannshausen, ohne deren ehrenamtliches Engagement weder die Deutschen Meisterschaften noch die e-handwerkliche Beteiligung bei den EuroSkills denkbar wären.

Reich beschenkt von den Investoren der Meisterschaft
Der ZVEH dankt allen Sponsoren der Deutschen Meisterschaften im Elektrohandwerk. Karsten Krügener betonte: „Ohne Ihre wertvolle Unterstützung kann dieser Abend nicht stattfinden. Sie sind für uns jedoch nicht nur Sponsoren. Wir betrachten Sie als Investoren in den handwerklichen Nachwuchs, denn unser aller Zukunft hängt davon ab, dass wir qualifizierte junge Menschen für die Branche begeistern.“

Alle Teilnehmenden der „Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken“ erhalten einen Gutschein des BFE über 500 Euro, der im Rahmen einer Meisterausbildung eingelöst werden kann. Die Erstplatzierten konnten sich zusätzlich über einen für Weiterbildungsmaßnahmen nutzbaren Gutschein des Nachwuchsfördervereins über 1.000 Euro freuen. Die Zweitplatzierten erhielten einen Weiterbildungszuschuss in Höhe von 800 Euro, die Drittplatzierten in Höhe von 600 Euro.

Für die Goldmedaillengewinner gab es aus dem Hause DEHN ein iPad und einen Werkzeugkoffer der Firma HAUPA GmbH & Co. KG sowie ein Jahresabo der Fachzeitschrift „de – das Elektrohandwerk“ beziehungsweise „ema – Elektrische Maschinen“. Linus Emmering als bester Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik erhielt zudem eine DDScad-Software von Graphisoft, einen Gutschein für einen KNX-Grundkurs mit Zertifizierungsprüfung bei JUNG sowie eine Einladung zur D-A-CH-Normen-Tagung der DKE in der Schweiz. Tobias Wieland als Goldmedaillengewinner im Bereich „Gebäudesystemintegration“ konnte einen Smart Visual Server der Firma JUNG und einen Gutschein für eine von KNX gesponsorte ETS Home Lizenz mit nach Hause nehmen. Alle anderen Teilnehmer in diesem Bereich erhielten noch eine ETS Lite Online Lizenz.

Die Silbermedaillen Träger/-innen konnten sich über eine von DEHN gesponserte Apple Watch und eine „Mystery Box“ von CIMCO freuen. Auf Bronzemedaillengewinner/-innen warteten von DEHN gesponserte AirPods.
 

Sponsoren bei den 74. Deutschen Meisterschaften
ABB, Berker, BFE, Busch-Jaeger, CIMCO, CWS International, Graphisoft Deutschland GmbH, Hüthig ‚de‘, DEHN SE, DKE, Doepke, Eaton, ELCOM, ElektroPraktiker, els Spelsberg, E-Zubis, GGK, Gira, Gossen Metrawatt, Gustav Hensel, Gustav Klauke, Hager, HAUPA, JUNG, KNX Deutschland, Mennekes, Merten, OBO Bettermann, PHOENIX CONTACT, Pilz, RITTO, Schneider Electric, S. Siedle & Söhne, Siemens, Sonepar, Stiebel Eltron, Telenot, Theben, Uni Elektro, Wago, Walther-Werke, WFE

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Bericht: DMH 2024 – 15 Medaillen für die besten Nachwuchs-E-Handwerker
Die sieben Goldmedaillen-Gewinner und der jahrgangsbeste Gebäudesystemintegrator bei dem DMH in Oldenburg
Die sieben Goldmedaillen-Gewinner und der jahrgangsbeste Gebäudesystemintegrator (v. l. n. r.): Benedikt Kanhäusser (Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik), Julian Lembeck (Systemelektroniker), Johannes Pfaller (Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik), Tom Flemming (Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik), Felix Kreuz (Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik), Jonas Babinsky (Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik), David Vogel (Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik) sowie Jannis Wiehart (Elektroniker für Gebäudesystemintegration). Bild: ZVEH / Jessica Franke

73. Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken

Bei den 73. „Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken“ (14.-16.11.2024) in Oldenburg wurden wieder die besten Elektroniker/-innen des Landes in sieben Berufen ausgezeichnet. Einen Preis erhielt erstmals auch der bundesweit Beste unter den ersten GSI-Absolventen. Ab 2025 wird der neue Beruf offiziell bei den Meisterschaften bewertet. Ebenfalls Teil des Ehrungsreigens: der „E-Meister des Jahres 2024“, der diesmal an eine Meisterin und einen Meister ging.

In Zeiten, in denen die Nachfrage nach Fachkräften stetig zunimmt, gewinnt die Nachwuchsförderung noch einmal an Bedeutung. Dass die E-Handwerke sich in Sachen „qualifizierter Nachwuchs“ nicht zu sorgen brauchen, zeigten auch in diesem Jahr wieder die „Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken“ (DMH).

Vom 14. bis 16. November 2024 waren die Landessieger aus sieben e-handwerklichen Berufen im Rahmen des traditionsreichen Wettbewerbs eingeladen, die Besten der Besten in ihrem Beruf zu ermitteln. Die drei besten E-Handwerker/-innen je Disziplin werden mit einer Gold-, Silber- und Bronze-Medaille ausgezeichnet. Insgesamt 43 Teilnehmende, die die Voraussetzung für eine Teilnahme – Gesellenprüfung mit Mindestpunktzahl für die Note „gut“ (mind. 81 Punkte) bestanden – erfüllt hatten, traten in diesem Jahr im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. (BFE) in Oldenburg zu den „Deutschen Meisterschaften“ an und stellten sich dort zwei Tage lang den Prüfungsaufgaben. Unter den Teilnehmenden waren auch zwei Elektronikerinnen.

2024 umfasste der Wettbewerb zum letzten Mal sieben Disziplinen. Da ab 2025 die Neuordnung der e-handwerklichen Ausbildungsberufe greift, werden dann die Bundessieger in fünf Berufen gesucht, darunter auch der 2021 neu geschaffene Beruf „Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration“.

Die sieben Goldmedaillen-Gewinner 2024 im Überblick:

  • Julian Lembeck, Systemelektroniker, Nordrhein-Westfalen   
  • Tom Flemming, Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik, Nordrhein-Westfalen
  • Benedikt Kanhäusser, Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik, Bayern
  • Johannes Pfaller, Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik, Bayern
  • Felix Kreuz, Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik, Nordrhein-Westfalen
  • Jonas Babinsky, Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik, Bayern
  • David Vogel, Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Rheinland-Pfalz

Die Verleihung der Medaillen und Preise fand, auch das hat in den E-Handwerken Tradition, im Rahmen eines großen Festabends in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg statt. Moderiert wurde sie vom Direktor des BFE, Thorsten Janßen, der gemeinsam mit Tobias Krügener, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und BFE-Meisterkurs-Teilnehmer, durch den Abend führte. Zu den rund 220 Gästen zählten neben den Angehörigen und Freunden der DMH-Teilnehmer/-innen auch Vertreter/-innen der Ausbildungsbetriebe, der 40 DMH-Sponsoren sowie zahlreiche Abgesandte der e-handwerklichen Organisation.

Energiewende als Wirtschaftsfaktor
Stefan Ehinger, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), eröffnete den Abend, indem er die Teilnehmenden begrüßte und sie zu ihren Leistungen beglückwünschte: „Sie haben mit Ihrer Leistung bewiesen, dass Sie bereits am Anfang Ihres Berufsweges zu den Besten der Besten gehören. Schon, dass Sie sich diesem Wettbewerb gestellt haben, macht Sie zu Gewinnern beziehungsweise Gewinnerinnen. Die Zukunft steht Ihnen offen.“ Ehinger dankte auch den Jury-Mitgliedern sowie Sponsoren und E-Markenpartnern und machte deutlich: „Nachwuchsarbeit ist Gemeinschaftsarbeit.“

In seiner Rede betonte Stefan Ehinger, welche Bedeutung dem Handwerk wie auch der Energiewende als Wirtschaftsfaktor zukomme. Umso wichtiger sei aber, so Ehinger, dass die Politik endlich die lange geforderte Bildungswende umsetze und akademische und berufliche Bildung gleichstelle. „Unsere Berufe sind die Berufsbilder der Zukunft“, machte der ZVEH-Präsident deutlich und ließ es sich nicht nehmen, trotz angespannter Lage der Wirtschaft Optimismus zu verbreiten: „Unsere Welt wird immer elektrischer und digitaler. Es braucht daher verstärkt e-handwerkliches Know-how. An Aufgaben wird es uns also auch künftig nicht mangeln. Ebenso wenig wie an gut ausgebildeten Fachkräften. Denn dass Qualifikation in den E-Handwerken einen hohen Stellenwert hat, dafür sind Sie, liebe Teilnehmende, der beste Beweis!“

Lobende Worte für die 43 DMH-Absolventen/-innen fand auch Heiko Henke, Geschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg. „Sie haben bewiesen, dass Sie die Zukunft unserer Branche mitgestalten können. Sie alle sind Vorbilder“, so Henke, der ebenfalls die wichtige Rolle der E-Handwerke für den Transformationsprozess hervorhob: „Es geht nicht nur darum, eine klimaneutrale Zukunft zu fordern. Es geht vor allem auch ums Machen. Ums Umsetzen! Und das ist Ihre Aufgabe, denn Sie alle sind Macher!“

Viel Lob von Schirmherr Adalbert Neumann
Ein perfekter Übergang zur Rede des DMH-Schirmherrn 2024. Denn auch Adalbert Neumann, CEO der Busch-Jaeger Elektro GmbH, fand anerkennende Worte für die Meisterschaftsabsolventen/-innen: „Sie sind die Architekten der Energiewende“. Mut machte der Busch-Jaeger-Geschäftsführer, selbst gelernter Elektroniker, den Nachwuchselektroniker/-innen aber auch, indem er auf die hervorragenden Zukunftsperspektiven hinwies: „Das E-Handwerk besitzt eine enorme Innovationsfähigkeit. Mit Ihrem Know-how können wir Gebäude vollelektrisch und zu Energiezentralen machen. Der Gebäudeautomation gehört die Zukunft und unser Land hat in diesem Bereich das Zeug, eine Vorreiterrolle einzunehmen.“ 

Siebenmal Gold, sechsmal Silber und zweimal Bronze
Nach einer kurzen Show-Einlage von Mentalist Julius Taylor war es dann endlich so weit: Gemeinsam riefen Stefan Ehinger und Adalbert Neumann die Gewinner/-innen in den sieben e-handwerklichen Disziplinen auf die Bühne und überreichten ihnen die Medaillen. Insgesamt wurden an diesem Abend sieben Gold-, sechs Silber- und zwei Bronzemedaillen verliehen. Hintergrund ist, dass die Teilnehmer/-innen nicht in jeder Kategorie die notwendige Mindestpunktzahl (81 Punkte) erreichten. Zwei der begehrten Medaillen konnten sich die beiden Teilnehmerinnen sichern: Lisa Kraus aus Rheinland-Pfalz holte in der Disziplin „Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Bürosystemtechnik“ Silber; an Miriam Fey ging die Silbermedaille im Bereich „Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik“. Anschließend wurden alle Teilnehmenden pro Disziplin auf die Bühne gerufen und erhielten eine Teilnahmeurkunde des ZVEH.

Schirmherr Adalbert Neumann überreichte den Erstplatzierten in den sieben Disziplinen zudem eine ganz besonders ausgefallene Prämie: ein Ticket für den Besuch der „Formula E“ in Berlin im Juli 2025, Übernachtung inklusive. Auch die Zweit- und Drittplatzierten gingen nicht leer aus: Ihnen übergab der DMH-Schirmherr jeweils eine Apple Watch (2. Platz) oder Apple AirPods (3. Platz). „On top“ gab es für jeden Erstplatzierten einen Werkzeugkoffer der Firma HAUPA GmbH & Co. KG sowie ein Jahresabo der Fachzeitschrift „de – das Elektrohandwerk“ beziehungsweise „ema – Elektrische Maschinen“. David Vogel als Bester der Besten unter den Elektronikern Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik konnte sich zusätzlich über eine DDScad-Software von Graphisoft sowie eine Einladung zur D-A-CH-Normen-Tagung 2025 der DKE in der Schweiz freuen.

In Sachen Weiterbildung war jeder Teilnehmende ein(e) Gewinner/-in
Diejenigen, die es in diesem Jahr nicht unter die Erstplatzierten geschafft hatten, gingen – das ist das Schöne an den „Deutschen Meisterschaften“ – trotzdem nicht leer aus. So erhielt jeder DMH-Teilnehmende einen Gutschein des BFE über 500 Euro, der im Rahmen einer Meisterausbildung eingelöst werden kann. Die Erstplatzierten konnten sich zusätzlich über einen für Weiterbildungsmaßnahmen nutzbaren Gutschein des Nachwuchsfördervereins über 1.000 Euro freuen. Die Zweitplatzierten erhielten einen Weiterbildungszuschuss in Höhe von 800 Euro, die Drittplatzierten in Höhe von 600 Euro.

Erster fertiger GSI erhält Sonderpreis
Außer der Reihe ausgezeichnet wurde Jannis Wiehart. Der 23-jährige Elektroniker für Gebäudesystemintegration (GSI) aus Niedersachsen, der seine Ausbildung vorzeitig beenden konnte, wurde anhand seiner Prüfungsnote als bundesweit Bester in dem 2021 gestarteten neuen e-handwerklichen Beruf ermittelt. 2025 werden GSI-Vertreter/-innen dann auch offiziell bei den Deutschen Meisterschaften antreten.

E-Meister 2024
Obwohl der Abend nach der Preisübergabe bereits fortgeschritten war, galt es noch, weitere Preise zu vergeben. Schließlich wird seit 2023 im Rahmen der „Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken“ auch der „E-Meister des Jahres“ ausgezeichnet. Mit dem Preis soll der Beitrag von Meister/-innen für die Ausbildung honoriert werden. Im Vorfeld waren E-Zubis aus e-handwerklichen Betrieben aufgerufen, „ihre(n)“ E-Meister/-in vorzuschlagen. Über ein Publikumsvoting wurde dann der „E-Meister des Jahres“ gewählt.

Wie schon 2023 wurde der Titel auch 2024 an gleich zwei Branchenvorbilder vergeben, darunter eine E-Meisterin. So durften Stefanie Lampe von EAB Elektroanlagenbau GmbH Rhein-Main und Kevin Gogel, SAT Elektrotechnik GmbH aus Nürnberg, den Preis aus den Händen von ZVEH-Vizepräsident Hans Auracher entgegennehmen.

Der Abend endete schließlich damit, dass auch der DMH-Bewertungsausschuss auf die Bühne gebeten und für sein Engagement rund um die Deutschen Meisterschaften geehrt wurde.

 

Sponsoren bei den 73. Deutschen Meisterschaften

ABB, Berker, BFE, Busch-Jaeger, CIMCO, CWS International, Graphisoft Building Systems, Hüthig ‚de‘, DEHN SE, DKE, Doepke, Eaton, ELCOM, ElektroPraktiker, els Spelsberg, E-Zubis, GGK, Gira, Gossen Metrawatt, Gustav Hensel, Gustav Klauke, Hager, HAUPA, JUNG, KNX Deutschland, Mennekes, Merten, OBO Bettermann, PHOENIX CONTACT, RITTO, Schneider Electric, S. Siedle & Söhne, Siemens, Sonepar, Stiebel Eltron, Theben, Uni Elektro, Wago, Walther-Werke, WFE

 

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Bericht: DMH 2023 - Geballte Kompetenz des e-handwerklichen Nachwuchses
Die Goldmedaillen-Gewinner 2023 (v. l. n. r.) mit dem DMH-Schirmherrn 2023, Christopher Mennekes (l.), und ZVEH-Präsident Stefan Ehinger (r.): Daniel Heintz, Eike Meisel, Johannes Gollwitzer, Pascal Büschel, Maik Wagner, Patrick Bail und Kevin Schmider. Bild: ZVEH / Jessica Franke

72. Deutsche Meisterschaften der Elektrohandwerke

Alljährlich treten bei den Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken (16.-19.11.2023) in Oldenburg die Landessieger/-innen aus sieben elektrohandwerklichen Berufen an, um die jeweils Besten ihres Fachs zu küren. Im Rahmen eines großen Festabends wurden dann am Samstag (18.) in Anwesenheit des Schirmherrn der 72. Deutschen Meisterschaften – Mennekes-Geschäftsführer Christopher Mennekes – die Besten der Besten geehrt sowie erstmals der „E-Meister des Jahres“ verliehen.

Nachwuchs zu gewinnen, ist die große Herzensangelegenheit der Branche – und das nicht erst, seit der Fachkräftebedarf kontinuierlich zunimmt. An einem Tag im Jahr aber stehen e-handwerkliche Nachwuchskräfte ganz besonders im Rampenlicht: wenn im Rahmen der „Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken“ (DMH) in Oldenburg unter allen Landessieger/-innen eines Ausbildungsjahrgangs die Besten der Besten in sieben e-handwerklichen Berufen gekürt werden.

48 männliche Teilnehmer und eine Teilnehmerin
Dass sie zu den Besten ihres Jahrgangs gehören, hatten die insgesamt 49 Teilnehmenden an den 72. Deutschen Meisterschaften (16.-19.11.2023) – unter ihnen auch eine weibliche Teilnehmerin – bereits im Vorfeld bewiesen, denn zu dem Wettbewerb, der im Bundesstechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V. (BFE) stattfindet, wird nur der/die beste Auszubildende eines jeden Bundeslandes zugelassen. Voraussetzung für eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ist darüber hinaus, dass bei der Gesellenprüfung die Mindestpunktzahl für die Note „gut“ (mind. 81 Punkte) erreicht wurde.

Der Wettbewerb umfasst insgesamt sieben Disziplinen – Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik, Systemelektroniker/-in, Elektroniker/-in Fachrichtung Automatisierungstechnik, Elektroniker/-in Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik, Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik sowie Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Bürosystemtechnik –; in allen werden jeweils die drei besten E-Handwerker/-innen ermittelt und mit einer Gold-, Silber- und Bronze-Medaille ausgezeichnet.

Die sieben Goldmedaillen-Gewinner 2023 im Überblick:

  • Patrick Bail (20), Elektroniker Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik, Bayern
  • Pascal Büschel (20), Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Bayern
  • Johannes Gollwitzer (20), Elektroniker Fachrichtung Automatisierungstechnik, Bayern
  • Daniel Heintz (20), Systemelektroniker, Baden-Württemberg
  • Eike Meisel (25), Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik, Niedersachsen
  • Kevin Schmider (21), Informationselektroniker Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik, Baden-Württemberg
  • Maik Wagner (21), Informationselektroniker Schwerpunkt Bürosystemtechnik, Nordrhein-Westfalen

Die Preisverleihung fand, wie üblich, im Rahmen eines großen Festabends in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg statt. Eingeladen waren auch – das hat in den E-Handwerken Tradition – die Angehörigen der Teilnehmer/-innen, Vertreter/-innen der Ausbildungsbetriebe, 40 DMH-Sponsoren sowie zahlreiche Vertreter/-innen der e-handwerklichen Organisation. „Wir feiern heute Ihre Leistung, und auf diese können Sie – ganz gleich, ob Sie am Ende mit einer Medaille von der Bühne gehen oder nicht – zu Recht stolz sein. Schließlich gehören Sie alle zu den Besten Ihres Bundeslandes. Sie alle sind jetzt schon Gewinner“, eröffnete Stefan Ehinger, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), den Festabend am Samstag (18.), um dann in seiner Rede auf die hervorragenden Zukunftsperspektiven der DMH-Absolventen einzugehen.

Nachwuchs hat wichtige Aufgabe als Fortschrittmacher
„Ihnen als e-handwerklicher Nachwuchs kommt in Bezug auf unsere Zukunft eine außerordentlich wichtige Rolle zu. Denn wenn wir die Energiewende erfolgreich bewältigen und Deutschland bis 2045 klimaneutral machen wollen, geht das nur mit Unterstützung unseres Gewerks. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Fortschrittmacher“, betonte Ehinger, um dann an die 49 Nachwuchskräfte zu appellieren: „Unsere Gesellschaft wird immer elektrischer. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen steigt und mit der Installation von Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen, Speichern, Energiemanagementsystemen und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität kommen neue, attraktive Geschäftsfelder dazu. Nutzen Sie dieses Potential. Ergreifen Sie die Chance, an unserer Zukunft mitzuwirken, Deutschland e-mobil und klimafreundlich zu machen.“

Stefan Ehinger nutze seine Rede zudem dazu, auf die erfreuliche Entwicklung des Auszubildendenbestands und der Branchenkennzahlen hinzuweisen – aktuell absolvieren 46.000 junge Menschen eine e-handwerkliche Ausbildung; mit 520.000 Beschäftigten sind die E-Handwerke mittlerweile das größte installierende Gewerk – und die hohe Qualität der e-handwerklichen Ausbildung und damit auch den hohen Stellenwert des dualen Ausbildungssystems hervorzuheben.

„Die Qualifikation auf Basis unseres bewährten dualen Ausbildungssystems ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Schnellausbildungen und Boot-Camps, wie sie immer wieder auch von Teilen der Wirtschaft gefordert werden, sind nicht nachhaltig. Und sie werden uns in einer vernetzten, zunehmend komplexer werdenden Welt auch nicht weiterbringen“, machte Ehinger deutlich. Mit Blick auf den steigenden Fachkräftebedarf verwies der ZVEH-Präsident darauf, dass die e-handwerkliche Organisation mit der Schaffung des neuen Ausbildungsberufes Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration sowie den mit dem Dachdecker-, dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk sowie den Kälteanlagenbauern abgeschlossenen Kooperationsvereinbarungen zur gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit bereits erfolgreich die Weichen für künftige Herausforderungen gestellt habe.

Schirmherr Christopher Mennekes: Lob für Engagement in Sachen „Klimaschutz“
An die Begrüßung Ehingers und sein Dankeschön in Richtung des Bewertungsausschusses schlossen sich ein Grußwort des Präsidenten der Handwerkskammer Oldenburg, Eckhard Stein, sowie des diesjährigen Schirmherrn der Deutschen Meisterschaften, Christopher Mennekes, an. Beide umrissen mit motivierenden Worten den Beitrag der E-Handwerke zu Digitalisierung und Klimaschutz und beglückwünschten die 49 Teilnehmenden zu ihrer Berufswahl. „Sie haben die Hoffnung nicht aufgegeben, sondern die Ärmel hochgekrempelt. Sie protestieren nicht. Sie installieren. Sie sind die wahren Aktivisten“, lobte der Geschäftsführende Gesellschafter der Mennekes-Gruppe – und erntete dafür, wie auch für seine Prognose, „im Elektrozeitalter wird es Ihnen nicht langweilig werden“, tosenden Applaus.

Im Anschluss an die Reden nutzte BFE-Direktor Thorsten Janßen, der den Festabend wie schon in den Vorjahren moderierte, die Chance, Stimmen von Teilnehmenden, Eltern, Ausbildungsbetrieben und Sponsoren einzuholen. So erzählte Michael Weber, Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebs Betz Technik in Schotten, dass sich das Image der E-Handwerke im Zuge der Energiekrise deutlich verbessert habe, während sich die Mutter von Merle Fries, der einzigen weiblichen DMH-Teilnehmerin, beeindruckt zeigte, welche hohe Wertschätzung dem Nachwuchs in den E-Handwerken entgegengebracht wird.

Tolle Preise für die DMH-Gewinner
Nach einem kurzen Showact der Freestyle Artists war es dann endlich so weit: Der mit Spannung erwartete Medaillenreigen wurde eröffnet. Gemeinsam riefen Stefan Ehinger und Christopher Mennekes die Gewinner in den sieben Disziplinen auf die Bühne und überreichten ihnen die Medaillen. Insgesamt wurden an diesem Abend sieben Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen verliehen. Hintergrund ist, dass die Teilnehmer nicht in jeder Kategorie die notwendige Mindestpunktzahl (81 Punkte) erreichten. Anschließend wurden alle Teilnehmenden pro Disziplin auf die Bühne gerufen und erhielten eine Teilnahmeurkunde des ZVEH.

Ein besonderes „Schmankerl“ hatte Schirmherr Christopher Mennekes für die Goldmedaillen-Gewinner im Gepäck: eine Einladung in die Lounge des FC Bayern München. Die Zweitplatzierten konnten sich jeweils über eine Mennekes-Wallbox, die Bronzemedaillen-Inhaber über einen Gutschein für eine Fahrt im Tesla freuen. Für die Erstplatzierten gab es „on top“ einen Werkzeugkoffer der Firma HAUPA GmbH & Co. KG sowie ein Jahresabo der Fachzeitschrift „de – das Elektrohandwerk“ beziehungsweise „ema – Elektrische Maschinen“.

Beeindruckende Unterstützung für die Weiterbildung
Leer gingen aber auch die anderen DMH-Teilnehmenden nicht aus. So erhielt jeder von ihnen einen Gutschein des BFE über 500 Euro, der im Rahmen einer Meisterausbildung eingelöst werden kann. Die Erstplatzierten konnten ich zusätzlich über einen für Weiterbildungsmaßnahmen nutzbaren Gutschein des Nachwuchsfördervereins über 1.000 Euro freuen. Die Zweitplatzierten erhielten einen Weiterbildungszuschuss in Höhe von 800 Euro, die Drittplatzierten in Höhe von 600 Euro.

Einladung zu den EuroSkills 2025 in Dänemark
Besonders reichlich beschenkt wurde wieder der Goldmedaillen-Gewinner im Ausbildungsberuf „Elektroniker/-in Fachrichtung für Energie- und Gebäudetechnik“: Pascal Büschel nahm zusätzlich zu den anderen Gewinnen eine DDScad-Lizenz der Graphisoft Building Systems GmbH sowie einen E-Scooter Steereon der DKE entgegen. Damit nicht genug, ist Büschel als Punktbester unter den Energie- und Gebäudetechnikern zu den nächsten EuroSkills eingeladen, um sich dort auf europäischer Ebene mit Kolleginnen und Kollegen seines Fachs zu messen. Die europäische Meisterschaft der Berufe findet 2025 im dänischen Herning statt.

Verleihung des Preises „E-Meister des Jahres“
Anders als in den Vorjahren war nach dem umfangreichen Medaillenreigen aber noch lange nicht Schluss. Denn anlässlich der Deutschen Meisterschaften in den E-Handwerken wurde erstmals auch der „E-Meister des Jahres“ verliehen. Mit dem Preis soll der Beitrag von Meister/-innen für die Ausbildung honoriert werden. Gleichzeitig soll verdeutlicht werden, welche Chancen und Karriereperspektiven die E-Handwerke bieten.

Im Vorfeld waren E-Zubis aus e-handwerklichen Betrieben aufgerufen, „ihre(n)“ E-Meister/-in vorzuschlagen. Eine Fachjury wählte dann vielversprechende Kandidaten aus den Vorschlägen aus. Danach war wieder die Öffentlichkeit gefragt: In einem Publikumsvoting wurde der „E-Meister des Jahres“ gewählt. Dass 2023 zwei Betriebe das Rennen machten, lag an den qualitativ hochwertigen Einreichungen und dem großen Engagement des Publikums in der Voting-Phase.

Als Gewinner des ersten „E-Meister des Jahres“ wurden schließlich Robert Masin, Elektromeister für Energie- und Gebäudetechnik bei der Service4Charger GmbH aus Berlin, sowie Patrick Schenk, Elektromeister für Energie- und Gebäudetechnik bei der Schweickert GmbH aus Walldorf, von Dieter Meyer, Vorstandsvorsitzender des BFE, und Stefan Ehinger auf die Bühne gebeten. Dort erhielten sie neben einer Urkunde die Einladung zu einem Karriere-Dinner im BFE – diese gilt auch für den E-Zubi, von dem der Vorschlag stammte – und einen Gutschein für ein professionelles Fotoshooting, das der Betrieb für Marketingzwecke nutzen kann.

Sponsoren bei den 72. Deutschen Meisterschaften
ABB, Berker, BFE, Busch-Jaeger, CIMCO-Werkzeugfabrik, CWS International, Graphisoft Building Systems, Hüthig ‚de‘, DEHN SE, DKE, Doepke, Eaton, ELCOM, ElektroPraktiker, els Spelsberg, E-Zubis, GGK, Gira, Gossen Metrawatt, Gustav Hensel, Gustav Klauke, Hager, HAUPA, JUNG, KNX Deutschland, Mennekes, Merten, OBO Bettermann, PHOENIX CONTACT, RITTO, Schneider Electric, S. Siedle & Söhne, Siemens, Sonepar, Stiebel Eltron, Theben, Uni Elektro, Wago, Walther-Werke, WFE

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